Geschichte
Forstmaschinen entwickelten sich parallel zur Ausweitung der kommerziellen Holzernte und zum Wechsel von manuellem Fällen und Tierzug hin zu mechanisierten Abläufen. Frühe Geräte konzentrierten sich auf die grundlegende Gewinnung und den Transport, während spätere Maschinen hydraulische Leistung, Mobilität auf Ketten und Rädern sowie speziell entwickelte Anbaugeräte hinzufügten, um Holz vor Ort zu schneiden, zu bündeln, zu verladen und zu verarbeiten. Als das Forstmanagement stärker organisiert wurde, passte sich die Konstruktion der Maschinen auch an die selektive Ernte, die Grenzen des Geländes und höhere Sicherheitsanforderungen an.
Anwendungen
Forsttechnik wird eingesetzt, um Bäume zu fällen, Holz zu sammeln und zu bewegen, Flächen zu räumen, Strauchwerk und Restholz zu verarbeiten und Holz zum Transport zu verladen. Zu den gängigen Maschinen zählen Feller-Buncher, Harvester, Forwarder, Skidders, Mulcher, Horizontalhäcksler (horizontal grinders), Knickarm-Lader (knuckleboom loaders) sowie Forst-Anbaugeräte für Bagger und Lader. Diese Maschinen unterstützen die Holzernte, die Vorbereitung von Standorten, den Umgang mit Biomasse, das Freischneiden von Trassen und die Rekultivierung von Flächen sowohl in der kommerziellen Forstwirtschaft als auch bei Arbeiten im Auftrag.